REVIEW

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"Performance als die politischste aller Kunstformen"

„Performance ist eine Kunstform des postkolonialen Zeitalters" und „die politischste aller Kunstformen" konstatiert der Tanz- und Performancetheoretiker André Lepecki, der als neuer Kurator von IN TRANSIT zusammen mit der Dramaturgin Silke Bake für das Berliner Haus der Kulturen der Welt ein neues Format für das etablierte Festival entwickelte.
Unter der neuen Leitung präsentierte IN TRANSIT 08 ein inspirierendes internationales Crossover gegenwärtiger Spielarten des Performativen zwischen Body Art und zeitgenössischem Tanz aus Lectures, Live-Performances und Installationen.

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REVIEW

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Heterotopien des Imaginären: Panasiatische Identitäten

Die Kuratoren Wu Hung und Shaheen Merali hinterfragen in der Ausstellung Re-Imagining Asia. A Thousand Years of Separation, wie sich Asien als Raum des Imaginären künstlerisch formuliert, in Abgrenzung zu nationalen oder geschlechtlichen Identitäten, verwenden doch viele KünstlerInnen Asien als philosophische wie ästhetische Referenz.

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INTERVIEW

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Zur deutschen Tanzplattform: Ein Interview mit Christiane Winter

Wie lässt sich das nationale Format einer deutschen Tanzplattform mit dem Faktum einer international agierenden Sparte vereinbaren? Wie ist der nationale Spartenlobbyismus in einer globalisierten Kunstwelt zu lesen?

Bleibt eine Tanzplattform im Kontext zahlreicher Koveranstalter in ihrem kommunitären Wesen gefangen? Oder artikuliert sich im Veranstalternetzwerk ein Spezifikum der Sparte Tanz/Performance?

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ARTISTS

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In the Thicket of Reality

If Ozeri allegorically reconstructs Millais’ Ophelia in the rainforest of Costa Rica in the midst of his own personal reality, with the help of appropriated utopia and exoticism, this constitutes a paradoxical component as a result of the motivic and stylistic appropriation, as well as in relation to a feminist shaped present. For our postmodern reality is characterized by the realization of an absence of originality and authenticity.

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ARTISTS

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Hic et nunc

Lhasa, Tibet, 2007: in the age of globalization, travelers fill all imaginable clichés. Hippie children who run amok in the Himalayas on their parents' credit cards, aging hippies who got stuck on their way to India thirty years ago, tourists on culture and adventure vacations: on their journeys they all encounter the new travelers, the young Chinese tourists who have just discovered mass tourism. In addition, there are the supposed travelers, Tibetan nomads who, as Gilles Deleuze and Félix Guattari put it, do not wander about, but travel in place.

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REVIEW

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Klaus Pamminger: it´s you

Mit einer unfreiwilligen Inszenierung von Fernsehröhren Wiener und Berliner Bobo-Interieurs eröffnet Klaus Pamminger seinen aktuellen Katalog „it's you". [...] Die farbigen Digitalprints seiner Serie „ohne Titel [Fernsehräume], 2006" zeigen Einblicke in das Private.
Geradezu museal wirken die klobigen Röhren im Zeitalter der digitalen Bohème, die sich des Fernsehers entledigt, verschieben sich doch deren Wohnzimmer in die Szenecafes mit ihren WLAN-Spots.

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REVIEW

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Wie viele Schlösser und Kathedralen verkraftet eine ungeschriebene Epoche?

Das Kunstobjekt Museum stellte sich mit Renzo Pianos und Richard Rogers Entwurf des Pariser Centre Pompidou bereits seit 1977 als Skulptur aus. Nicht nur die Museumsarchitektur, sondern die Stadt wird zum Objekt, wenn die Konstruktion keinen Bezug zum Stadtkontext hervorbringt, sondern diesen selbst konstituiert.
Zu Beginn des neuen Millenniums besteht in der Ära nach Bilbao weiterhin die Utopie einer prägnanten Architektursprache, mag sie auch im Sinne vermeintlich „wahrer Kathedralen und Schlösser" zugunsten eines Museumsbrandings auf Kosten des Inhalts gehen.

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REVIEW

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Rückblick: „Re-Education – You too can be like us“

Gemäß der Maxime „permanenter Überforderung" des Intendanten Matthias Lilienthal wurden parallel in allen drei Häusern des HAU Installationen, Filmretrospektiven, Performances, wissenschaftliche Vorträge und Podiumsdiskussionen lokaler wie internationaler ExpertInnen und KünstlerInnen präsentiert.
Das sorgfältig kuratierte transdisziplinäre Wochenende thematisierte unter dem Titel „Re-Education - You too can be like us" die demokratische Umerziehung der Deutschen durch die USA während der Nachkriegszeit.

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CONTEXTUAL ESSAY

Traumjob Kulturmanager?

In den letzten Jahren schossen Studiengänge für Kulturmanagement oder Kulturwissenschaften wie Pilze aus dem Boden. Einstiegsjobs sollten für die Absolventen verhältnismäßig einfach zu haben sein? Zukunftsbranche Kulturbereich? Die Lage am Arbeitsmarkt im Kulturbereich war die längste Zeit prekär und ist es noch, gerade in Zeiten wirtschaftlicher Rezession.
Manches Museum wird mit Blindbewerbungen überschwemmt: exzellent ausgebildet, beste Referenzen, einschlägige Erfahrungen. Bittere Realität am Arbeitsmarkt für junge Kulturmanager.

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© www.artandtheory.net — Claudia Marion Stemberger 2018